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DIE AUSSENWIRTSCHAFT IN BAYERN

ZIELE

Bayern ist einer der leistungsstärksten Investitions- und Wirtschaftsstandorte der Welt. Der Außenhandel ist schon seit vielen Jahren einer der wichtigsten Erfolgsfaktoren für Wachstum, Wohlstand und Arbeitsplätze in Bayern. Der Freistaat ist und bleibt in hohem Maße in die Weltwirtschaft eingebunden. Die globalen Wirtschaftsströme stellen aber gerade kleine und mittlere Unternehmen und die freien Berufe vor besondere Herausforderungen.

Ziel der Außenwirtschaft in Bayern ist es daher, Bayerns Stellung als attraktiver und zuverlässiger Partner der Weltwirtschaft zu festigen und vor allem die internationale Wettbewerbsfähigkeit der kleinen und mittelständischen Unternehmen in Bayern zu stärken und auszubauen. Die Außenwirtschaft in Bayern unterstützt bayerische Unternehmen dabei,

  • Marktanteile zu erhalten und weiter zu steigern in Ländern, in denen die bayerische Wirtschaft bisher schon stark präsent ist, wie in der EU und in den USA;
  • neue Wachstumsmärkte zu erschließen, insbesondere in den BRICS-Staaten, in Osteuropa, in weiteren Staaten Asiens, Afrikas und im Mittleren und Nahen Osten.

Das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie und seine Partner aus der Wirtschaft unterstützen Unternehmen aus den Bereichen Industrie, Handwerk, Handel und Dienstleistung sowie die Freien Berufe dabei, die Chancen der Globalisierung zu nutzen. Aufgabe der Außenwirtschaft in Bayern ist es, Unternehmen fit zu machen für das Exportgeschäft, indem sie

  • Information und Beratung anbietet,
  • die nationale und internationale Vernetzung und Kooperation vorantreibt,
  • Zugang zu internationalen Märkten erleichtert und die Erschließung neuer Märkte unterstützt.

Hierzu bietet die Außenwirtschaft in Bayern eine Vielzahl von Hilfestellungen und Förderprogrammen an, die gezielt auf die konkreten Bedürfnisse der Unternehmen ausgerichtet sind.

WEITBLICK ALS GRUNDLAGE FÜR DEN ERFOLG

Die Außenwirtschaft in Bayern arbeitet eng mit anderen Politikbereichen zusammen. Denn die Internationalisierung der beruflichen Bildung, die Schaffung günstiger Rahmenbedingungen für Forschung, Technologietransfer und Innovation und auch die Netzwerk- und Clusterpolitik tragen dazu bei, die internationale Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen zu stärken.

ERFOLGE DER BAYERISCHEN AUSSENWIRTSCHAFT

Mit hochinnovativen Produkten und Dienstleistungen auf dem fortschrittlichsten Stand der Technik sind bayerische Unternehmen weltweit konkurrenzfähig und oftmals Alleinanbieter. Auf dieser Grundlage hat Bayern die Chancen der Internationalisierung in den letzten Jahren konsequent genutzt und damit eine starke Ausgangsbasis für die Zukunft gelegt. Die Exporterfolge der bayerischen Wirtschaft sind in erster Linie ein Erfolg der bayerischen Unternehmer. Sie sind aber auch das Ergebnis einer innovativen, zukunftsorientierten und konsequenten Außenwirtschaftsförderung, die besonders auf den Mittelstand ausgerichtet ist:

  • Bayern hat im Jahr 2018 Waren im Wert von rund 190,5 Mrd. Euro ins Ausland exportiert.
  • Die Exporte des Freistaats sind seit 1998 von 77,4 Mrd. Euro um rund 146 % auf 195,5 Mrd. Euro im Jahr 2018 gestiegen.
  • Auch die Importe haben seit 1998 von 65,5 Mrd. Euro um 183,5 % auf 185,8 Mrd. Euro in 2018 zugelegt.
  • Die Investitionen bayerischer Unternehmen im Ausland sind seit 1997 von ca. 63 Mrd. € um ca. 384% auf ca. 242 Mrd. € im Jahr 2017 gestiegen.
  • Jeder vierte Arbeitsplatz Bayerns steht und fällt mit dem internationalen Geschäft, in der Industrie jeder zweite. Die Hälfte des bayerischen BIP ist auf internationale Aktivitäten zurückzuführen.
  • Die Exportquote im verarbeitenden Gewerbe stieg von 40,3% im Jahr 2000 auf 53,0 % im Jahr 2018. Die Exportquote des Mittelstandes stieg von 34,7% in 2017 auf 35% in 2018.